GD10 Ried

GD10 Ried

 

Ungewöhnliche Aufgaben brauchen manchmal ungewöhnliche Lösungen. Um die Verkehrsbelastungen rund um das Skigebiet Kronplatz deutlich zu reduzieren, ist die neue Kabinenbahn von LEITNER ropeways auf der Nord-Ostseite des Kronplatzes direkt mit dem Bahnhof Percha im Pustertal verbunden. Das sorgt nicht nur für eine Entlastung der Umwelt. Zusammen mit der neuen Talabfahrt und der Bahnverbindung mit den Pisten im Hochpustertal erhöht es die Attraktivität des Skigebiets Kronplatz. Mit diesem Mehrfachnutzen besitzt die neue Anlage Modellcharakter.

 

Gesellschaft: Kronplatz Seilbahn AG Ort: Kronplatz / Plan de Corones (BZ) Land: Italien Jahr: 2011 Seilbahntyp: GD10

GD10 Ried

Kronplatz / Plan de Corones (BZ)

Mit Eisenbahn und Seilbahn schnell auf die Piste

LEITNER ropeways setzt am Kronplatz neue Maßstäbe

November 2011 - Ungewöhnliche Aufgaben brauchen manchmal ungewöhnliche Lösungen. Um die Verkehrsbelastungen rund um das Skigebiet Kronplatz deutlich zu reduzieren, ist die Kabinenbahn von LEITNER ropeways auf der Nord-Ostseite des Kronplatzes direkt mit dem Bahnhof Percha im Pustertal verbunden. Das sorgt nicht nur für eine Entlastung der Umwelt. Zusammen mit der neuen Talabfahrt und der Bahnverbindung mit den Pisten im Hochpustertal erhöht es die Attraktivität des Skigebiets Kronplatz. Mit diesem Mehrfachnutzen besitzt die neue Anlage Modellcharakter. 

Die 10er Kabinenbahn an der Nord-Ostseite des populären Skigebiets soll die Gäste nicht nur schnell und bequem zu den Pisten bringen. Dank ihr erwartet die Landesverwaltung in Südtirol, dass bis zu 40 Prozent des Autoverkehrs zum Skigebiet auf öffentliche Verkehrsmittel verlagert werden. Und gerade das macht dieses gemeinsame Projekt des Skigebiets Kronplatz zusammen mit LEITNER ropeways so ungewöhnlich. Wer in diesem Winter mit der Pustertaler Bahn anreist, kann in der Station Percha direkt in die neue Seilbahn umsteigen und nach wenigen Minuten über 1400 Meter höher am Kronplatzgipfel auf die Pisten wechseln. Die Fahrt dorthin wird betont komfortabel werden. Die Kabinen sind mit Panoramafenstern, Ledersitzen und Sitzheizung ausgestattet. Gratis dazu gibt es einen eindrucksvollen Ausblick über das gesamte Pustertal, die Zillertaler Alpen und am Gipfel natürlich das Unesco Naturerbe, die Dolomiten. Die neue 10er Kabinenbahn ist bereits die dritte in Folge, die das Unternehmen für die Kronplatz Seilbahn AG realisiert hat.

Die neue Bahn hat eine beachtliche schräge Länge von insgesamt 4,33 Kilometer und verbindet Percha mit der Talstation der bereits bestehenden Gipfelbahn von LEITNER ropeways. Dort können die Gäste aussteigen oder die Fahrt in der Kabine fortsetzen und im Abschnitt „Gipfelbahn“ bis ganz nach oben fahren. Die zwei Anlagen bilden somit einen direkten Anschluss zwischen Percha und dem oberen Gipfel.

Die leistungsfähigen Bahnen, die mit einer Geschwindigkeit von sechs Metern pro Sekunde fahren werden, schaffen eindrucksvolle Kapazitäten mit 3200 Personen pro Stunde im ersten Abschnitt und bis zu 4000 Personen pro Stunde im zweiten Abschnitt. Damit dürften größere Wartezeiten sehr unwahrscheinlich sein.

Gleichzeitig entsteht auf der Nord-Ostseite des Skigebiets auch eine neue Piste. Die Abfahrt Ried wird rund sieben Kilometer lang sein und eine Familienabfahrt werden, welche die beiden eher sportlichen Pisten an der Nordseite des Kronplatzes ergänzt. Beschneiung und Pistenpräparierung kommen mit DEMAC LENKO sowie Prinoth ebenfalls aus der Unternehmensgruppe LEITNER. Neben der Verringerung des Autoverkehrs und der damit verbundenen wesentlichen Entlastung der Umwelt durch die Reduktion des CO² Ausstoßes rund um den Kronplatz, sollen die Bahn und die neue Piste auch die Attraktivität des Skigebietes weiter erhöhen. Dafür wird unter anderem die Verbindung des Kronplatzes mit dem Skigebiet Sextner Dolomiten im Hochpustertal sorgen. So können Wintersportler in Zukunft nach einer Abfahrt auf der neuen Piste Ried in Percha direkt in die Pustertaler Bahn einsteigen, die im 30-Minuten-Takt den Kronplatz mit dem Hochpustertal und mit den Pisten der Sextner Dolomiten verbindet. Ein weiterer Skipass wird dafür nicht benötigt, da diese Gebiete auch zu Dolomiti Superski gehören.