TD32 Eisgratbahn

TD32 Eisgratbahn

Die längste 3S Bahn in den Alpen, die weltweit erste Dreiseilumlaufbahn in zwei Sektionen mit Durchfahrbetrieb – das sind nur einige Highlights der neuen Kabinenbahn am Stubaier Gletscher. Die Eisgratbahn repräsentiert eine neue technologische Generation. Sie wurde in nur 16 Monaten Bauzeit realisiert und ist die perfekte Kombination von innovativer Technik und modernem Design. Hier kommen erstmals die eleganten Kabinen mit Namen „Symphony“ zum Einsatz, welche von Pininfarina entworfen wurden. Moderne Formen, der großzügige Einstieg, die Panoramafenster in Echtglas, Echtledersitze sowie WLAN in allen Kabinen sorgen für ein einmaliges Fahrerlebnis. Zudem ist diese Bahn die weltweit erste Dreiseilumlaufbahn, welche mit dem LEITNER DirectDrive ausgestattet ist.

Gesellschaft: Wintersport Tirol AG & CO Stubaier Bergbahnen KG Ort: Stubaier Gletscher Land: Österreich Jahr: 2016 Seilbahntyp: TD

Vor dem Bau

Lange Wartezeiten, viele Sperrtage

Die Vorgängerbahn der neuen Eisgratbahn war eine Zweiseilumlaufbahn aus dem Jahre 1973. Im Jahre 1995 wurden beide Sektionen der Eisgratbahn erneuert. Die Bergstation wurde daraufhin 2009 umgebaut und erweitert. Mit der ZUB Eisgratbahn gab es bereits Probleme bei Windspitzen von 60 km/h. Die Folge waren viele Sperrtage. „Immer wieder mussten wir in der Vergangenheit die Bahn wegen zu starkem Wind sperren. Das hat vor allem dann Probleme bereitet, wenn – wie oft im Herbst – die Talabfahrt noch nicht befahrbar war, aber schon viele Gäste auf dem Gletscher waren", so Dipl.-Ing. Andreas Kleinlercher, Seilbahndirektor am Stubaier Gleitscher.

In Spitzenzeiten fuhren die 6er Kabinen von Tal bis Berg vollbesetzt durch. In der Mittelstation gab es keine Möglichkeit für Zustiege. Die Gäste mussten Wartezeiten an der Talstation auf sich nehmen. Im Bereich der Talstation war die Entfernung vom Parkplatz zur Talstation groß, sodass Pendelbusse als Zubringer zur Talstation eingesetzt werden mussten. Die alten 6er Kabinen konnten den Skifahrern auch keine zeitgemäßen Komfortstandards mehr bieten und die Fahrgäste waren beim Ein- und Ausstieg gestresst.

Testimonial

Die grösste Investition für eine Kabinenbahn in Österreich ist ein Meilenstein in der Branche

Mag. Reinhard

„Wir hatten schon Vertreter aus der Schweiz, Schweden oder China bei uns und erhalten zu unserem Projekt viele positive Rückmeldungen. Immer wieder aufs Neue fasziniert etwa die Mittelstation mit gleichzeitiger Möglichkeit zum Durchfahrtsbetrieb oder Einzelbetrieb der oberen und unteren Sektion. Das ist weltweit einmalig."

Mag. Reinhard Klier, Vorstandsvorsitzender der Wintersport Tirol AG & Co Stubaier Bergbahnen KG

Das Resultat

Beeindruckende Bilder des modernen Projektes

Häufig gestellte Fragen

Grosses Interesse an der „Krone des Stubaier Gletschers“

Was macht diese Bahn so einzigartig?

Diese Bahn besticht durch die perfekte Kombination von komplexer Technik und modernem Design. Hier kommen erstmals die neuen Kabinen mit Namen „Symphony" zum Einsatz. Die Eisgratbahn ist zudem die erste 3S Bahn, welche mit dem zukunftsweisenden LEITNER DirectDrive ausgestattet ist – dies bedeutet geringere Lautstärke, weniger Verschleiß und Energieersparnis. Die Eisgratbahn ist die längste 3S Bahn in den Alpen und die weltweit erste Dreiseilumlaufbahn in zwei Sektionen mit Durchfahrbetrieb.

Welche Besonderheiten weist die Kabine „Symphony" auf?

Die Kabinen wurden von Pininfarina, Designer namhafter Marken wie Ferrari oder Maserati, entworfen. Bei der Gestaltung der Kabine orientierten sich die Designer an den Standards der Automobilbranche. Moderne Formen, der großzügige Einstieg, die Panoramafenster in Echtglas, Echtledersitze sowie WLAN in allen Kabinen sorgen für ein einmaliges Fahrerlebnis.

Welche Vorteile bringt die Bahn für den Skifahrer?

Dank modernster Technik und maximalem Komfort erwartet die Wintersportler unbeschwerter Skigenuss. Die ruhige Fahrlage, das komfortable Design und die kurze Fahrzeit von nur zwölf Minuten sind die nach außen sichtbaren Pluspunkte der neuen 3S. Die zwei Tragseile und das Zugseil ermöglichen große Spannweiten und sorgen damit für maximale Laufruhe und Windstabilität. Das heißt, es entstehen weniger Sperrtage durch Wind.

Was waren für LEITNER an diesem Projekt die größten Herausforderungen?

Für das gesamte involvierte LEITNER Team war vor allem die Montage- und Transportlogistik eine große Herausforderung, zumal eine Gletscherbaustelle sehr schwierige Wetterverhältnisse mit sich bringt. Mit Ausnahme einer kurzen Pause über Weihnachten wurde den gesamten Winter über auf der Baustelle gearbeitet, auch der Seilzug bis zur Mittelstation wurde während der Wintermonate erledigt.

Wie lange dauerte die Errichtung der Bahn?

Die Bahn hat nach nur 16 Monaten Bauzeit ihren Betrieb aufgenommen.

Sie haben Fragen

Wissenswertes

Wissen zum Downloaden

Hier finden Sie Wissenswertes und weitere Informationen zur Eisgratbahn, zur 3S Technik sowie allgemeine Informationen zu unseren Wintersportbahnen.

 

Nach einer Erläuterung des Projektes „Eisgratbahn“ möchten Sie vielleicht mehr zum Thema 3S Technik oder Seilbahnen für den Wintersport erfahren. Laden Sie sich die Prospekte dazu auf Ihren PC und stöbern Sie in den aktuellen Produktbroschüren. Wenn Sie weitere Fragen haben, stehe wir gerne zur Verfügung.

 

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Das Ergebnis

Der Stubaier Gletscher zeigt sich mit dem Projekt zufrieden

Mit der längsten 3S Bahn der Alpen gelangen die Fahrgäste direkt vom Parkplatz auf den Gletscher. Echtledersitze, Panoramaverglasung und WLAN machen die Fahrt ins Skigebiet zum Erlebnis.

Betriebsleiter Georg Strickner erklärt: „Die 3S Bahn ist sicherer, windstabiler und verkürzt die Wartezeiten in der Früh deutlich. Letzteres nehmen die Gäste gleich zu Beginn des Skitages anerkennend wahr." Die Gäste kommen nun schneller auf den Berg. Mit der Verlegung der Talstation fällt der Shuttle weg und die Seilbahn ist zu Fuß erreichbar. Der Einstieg ist nun ebenerdig.

Die Förderleistung wurde deutlich erhöht – dadurch müssen die Gäste keine Wartezeiten mehr erdulden. „Wenn man heuer an stark frequentierten Tagen einige Minuten warten musste, war das schon lange", weiß Strickner. Es können nun doppelt so viele Menschen in der halben Zeit auf den Berg gebracht werden.

Ein weiterer klarer Vorteil der Bahn ist die Windstabilität: Der Stubaier Gletscher nannte den Wind oft einen „Spielverderber". Bei Föhn musste die Anlage mehrmals geschlossen bleiben. „Bei der 3S Bahn ermöglichen die zwei Tragseile und das Zugseil große Spannweiten und sorgen damit für maximale Laufruhe und Windstabilität. Zudem gibt es auf jeder der sieben Stützen eine Windanzeige. Dadurch können wir rascher und gezielter reagieren", erklärt Strickner.